COSIMA FILMTHEATER

Sieglindestraße 10
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Wir zeigen heute,
Montag, den 26.01.2026:


14:45 Cosima:
Arrow Die progressiven Nostalgiker

17:30 Cosima:
Arrow Flügel und Fesseln (BRD/F 1984)

20:15 Cosima:
Arrow Silent Friend

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Eva Lichtspiele
Pfeil Bundesplatz Kino

Die progressiven Nostalgiker

...zum Bundesstart ab 22. Januar 2026 im Cosima !

  • https://www.neuevisionen.de/de/filme/die-progressiven-nostalgiker-174

  • Silent Friend

    ...seit dem Bundesstart am 15. Januar 2026 im Cosima !

  • https://www.pandorafilm.de/filme/silent-friend.html

  • Berlin-Film-Katalog

    ... seit Oktober 2023 regelmässig montags um 17:30 Uhr im Cosima-Filmtheater !

    Wie bereits gemeldet, zieht Berlin-Film-Katalog um: Auch 2026 finden alle Aufführungen im Cosima-Filmtheater statt.

    Eine erstmals präsentierte Berlin-Film-Rarität gibt es ab Februar immer am ersten Montag des Monats. In der Reihe "Berlin-Film-Katalog präsentiert nochmals" läuft immer am dritten Montag des Monats eine Rarität, die wir vor geraumer Zeit schon einmal gezeigt haben. Vorstellungsbeginn jeweils 17.30 Uhr, und immer gibt es eine Einführung.


    Berlin-Film-Katalog stellt sich vor
    Berlin-Film-Katalog ist ein nicht-kommerzielles Projekt zur Erstellung einer
    kompletten Berlin-Film-Datenbank, kostenlos nutzbar im Internet: Alle
    Filme, die (erkennbar, also nicht nur in irgendeinem Studio) in Berlin gedreht
    wurden oder in Berlin spielen, sollen erfaßt werden – mit detaillierten, über-
    prüften und daher verläßlichen Stab- und Inhaltsangaben, mit Einordnungen und
    Kommentaren.
    Jeder soll Berlin-Film-Katalog nutzen können. Und jeder soll sich an der
    Erstellung von Berlin-Film-Katalog beteiligen, seine Einschätzungen,
    Vorlieben und Abneigungen mitteilen können. Momentan, wo sich Berlin-
    Film-Katalog noch in der Vorbereitungsphase befindet, beispielsweise durch
    Ergänzung und/oder Korrektur unserer Filmliste, die auf der Website
    www.berlin-film-katalog.de zu finden ist.
    Die Idee zu Berlin-Film-Katalog entstand aus zwei Beobachtungen heraus: Zu
    den vielen Filmen, die in Berlin gedreht wurden und/oder in Berlin spielen,
    gibt es bemerkenswert wenige Informationen (auch nicht im Internet, wo man
    oft Texte findet, die wortwörtlich von Website zu Website kopiert wurden – mit-
    samt den Fehlern). Und es wird eine immer kleinere Auswahl an Berlin-
    Filmen in den Kinos wie im Fernsehen gezeigt. Dementsprechend wird das
    Filmbild der Stadt von immer weniger Werken geprägt. Und immer mehr Berlin-
    Filme, darunter auch bedeutende, geraten in Vergessenheit.
    Deshalb und um zu zeigen, daß wir nicht nur auf Geld warten, präsentieren wir
    seit Juni 2012 (mindestens) am zweiten Montag im Monat im Brotfabrikkino
    eine Berlin-Film-Rarität. Am dritten Montag im Monat gibt es im Cosima-
    Filmtheater die Wiederholung einer schon länger zurückliegenden Aufführung.
    Seit Juni 2012 präsentiert das Projekt Berlin-Film-Katalog allmonatlich im
    Weißenseer Brotfabrikkino eine Berlin-Film-Rarität, im Oktober 2023 zum
    121. Mal. Höchste Zeit, auch einmal andernorts zu zeigen, welch reiches Angebot
    unterschiedlichster Spiel- und Dokumentarfilme aus Ost und West, dem
    noch nicht geteilten und dem wiedervereinten Berlin in dieser Reihe schon zu
    sehen war.
    Seit Oktober 2023 wird daher einmal im Monat eine Berlin-Film-Rarität, die
    in der Regel vor langer Zeit im Brotfabrikkino lief, noch einmal im kürzlich
    – nach umfassender Renovierung und Modernisierung – wiedereröffneten
    Cosima-Filmtheater in Friedenau/Wilmersdorf gezeigt. Fester Termin dafür
    ist jeweils der dritte Montag eines jeden Monats. Es gibt nur eine Aufführung,
    und diese jeweils mit einer Einführung, gelegentlich auch mit einem Ehrengast
    und einem Filmgespräch.

    Nächste Termine:

    VORSCHAU:

    Berlin-Film-Katalog wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

    Am Montag, 19. Januar 2026 um 17.30 Uhr
    Ulrich Schamonis Quartett im Bett, in dem die jungen Jacob Sisters (als "Establishment des Showgeschäfts") und die noch am Anfang ihres Ruhms stehenden Mannen von Insterburg & Co. (als "APO des Showgeschäfts") durchs West-Berlin des Jahres 1968 ziehen.

    Am Montag, 2. Februar 2026, ebenfalls um 17.30 Uhr zeigen wir die 1957 von Kurt Maetzig inszenierte Tragikomödie Vergesst mir meine Traudel nicht, den ersten Film mit Eva-Maria Hagen. Dies auch als Hinweis auf die neue Reihe Von Halbstarken bis Hippies – Jungsein in den 50er und 60er Jahren, die
    am 23. Februar 2026 im Cosima-Filmtheater mit "Die Halbstarken" startet.

    Am Montag 16. Februar Playgirl (1965/66, R: Will Tremper)

    Am Montag 2. März Der Dritte (1971/72, R: Egon Günther - zum 85. Geburtstag von Jutta Hoffmann)

    Am Montag 16. März Kennen Sie Urban? (1970/71, R: Ingrid Reschke - zu deren 90. Geburtstag)

    Am Montag 6. April (Ostermontag) Ein Lord am Alexanderplatz (1966/67, R: Günter Reisch - zum 85. Geburtstag von Angelica Domröse)

    Am Montag 20. April Entlassen auf Bewährung (1964/65, R: Richard Groschopp - nochmal Domröse)

    Anfangszeit: jeweils 17.30 Uhr.


    Hilde Hundert

    ... Raritäten zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef immer am letzten Montag eines Monats um 17:30 Uhr im Cosima-Filmtheater!

    Am 28. Dezember 2025 wäre Hildegard Knef hundert Jahre alt geworden. Einen Großteil ihrer Kindheit und Jugend hat die 2002 leider verstorbene Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin in Berlin in der Bernhardstraße am heutigen S-Bahnhof Bundesplatz verbracht, in Häusern, die dort standen, wo heute die Stadtautobahn verläuft. Vermutlich hat die junge Hildegard Knef auch das 1935 eröffnete Cosima-Filmtheater besucht, das sich nur wenige Schritte entfernt befindet.

    Das Cosima-Filmtheater würdigt den runden Geburtstag, indem es im Jahr 2025 teils bekannte, teils unbekannte, in jedem Falle aber selten gezeigte Filme mit Hildegard Knef präsentiert.

    Spieltermin der HILDE HUNDERT betitelten Reihe ist jeweils der letzte Montag eines jeden Monats um 17.30 Uhr.

    Zu jedem Film gibt es eine Einführung von Jan Gympel, Filmhistoriker und Kurator der Reihe.





    Vorschau:

    Montag 26. Januar 2026 um 17.30 Uhr zeigen wir als Nachschlag
    Flügel und Fesseln (1977/78)



    Von Halbstarken bis Hippies

    Jungsein in den 50er und 60er Jahren
    Ab dem 23. Februar 2026 immer am letzten Montag des Monats um 17:30 Uhr im Cosima !

    Jugendbewegungen hatte es schon zuvor gegeben, doch selten haben junge Menschen so stark zu einer derart umfassenden und nachhaltigen Veränderung der Gesellschaft beigetragen wie in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. In der westlichen Welt spielte dabei auch der enorm wachsende Wohlstand eine Rolle, dank dessen bereits Teenager so viel Geld zur Verfügung hatten wie nie zuvor, weshalb begonnen wurde, speziell auf sie zugeschnittene (oder zumindest auf sie als Konsumenten zielende) Produkte herzustellen. Mit dem Wandel des Zeitgeistes und der gesellschaftlichen Leitbilder wurde Jugendlichkeit zu einem auch für ältere Generationen anzustrebenden Ziel, Jugendmoden avancierten zu einem Orientierungspunkt, in der Alltagskultur wie der Kultur im engeren Sinne. Damit einher ging ein wachsendes Selbstbewusstsein der Jugend, welches rasch zur Konfrontation mit den Älteren führte und von diesen als Rebellion und Problem wahrgenommen wurde – dies um so mehr durch den großen Anteil junger Menschen an der Bevölkerung und allen voran in Deutschland verschärft durch die Tatsache, dass sich viele der Älteren in den 30er und 40er Jahren moralisch diskreditiert hatten (oder ihnen dies zumindest unterstellt werden konnte).

    Ab Februar 2026 zeigt das Cosima-Filmtheater am jeweils letzten Montag des Monats, wie im Filmschaffen der 50er und 60er Jahre auf diese Entwicklungen reagiert, wie die damalige Jugend und die Probleme, die sie hatte oder machte, dargestellt wurden.
    Los geht es am 23. Februar 2026 um 17.30 Uhr mit dem deutschen Paradebeispiel für einen solchen Film, dem hierzulande eine ganze Welle ähnlicher Produktionen folgte:
    DIE HALBSTARKEN (BRD 1956 – R: Georg Tressler – B: Will Tremper, Georg Tressler – K: Heinz Pehlke – D: Horst Buchholz, Karin Baal, Christian Doermer, Jo Herbst, Karlheinz Gafkus).

    Am 30. März 2026 um 17:30 Uhr
    HIMMEL OHNE STERNE BRD 1955 – 109 Minuten – Schwarzweiß – R+B: Helmut Käutner – K: Kurt Has
    se – M: Bernhard Eichhorn – D: Erik Schumann, Eva Kotthaus, Horst Buchholz,
    Georg Thomalla, Erich Ponto, Gustav Knuth, Camilla Spira, Lucie Höflich, Sieg
    fried Lowitz, Wolfgang Neuss, Otto Wernicke, Paul Bildt, Joseph Offenbach